Die Lokalzeitung als Lieferdienst

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Nicht erst seit der Coronakrise kämpfen viele Lokalzeitungen ums Überleben. Seit 1991 hat sich die verkaufte Auflage von Tageszeitungen mehr als halbiert, die Abonnentenzahlen digitaler Angebote wachsen nur zögerlich. Mitten in der Pandemie erfindet sich das Mindener Tageblatt jetzt mit einem vielversprechenden Nebengeschäft neu.

Neben Anzeigenblättern und Zeitungen liefern die Fahrer des Verlags seit neuestem auch Getränke und Schuhe aus lokalen Geschäften aus. Als die Geschäfte wegen der Pandemie schließen mussten, bot der Verlag ihnen sein Logistiknetz an.

„Unsere Fahrer sind doch eh den ganzen Tag in der Stadt unterwegs“, sagt Teamleiter Sebastian Voth. Als sich das lokale Schuhhaus meldete, sei er noch kurz skeptisch gewesen, ob es für diese Art Lieferdienst in seiner Stadt überhaupt eine Nachfrage gibt. Doch nur wenige Tage später brachte sein Team schon bis zu 80 Paar Schuhe am Tag zu ihren Empfängern.               

Der Bruns-Verlag, zu dem das Mindener Tageblatt gehört, hat darin eine Chance erkannt und als neues Standbein einen digitalen Marktplatz aufgebaut . Bei „Kauf lokal“ können sich lokale Händler anmelden und einen Online-Shop erstellen lassen.

Quelle: Zeit Online

Foto: Wikipedia/Flo89

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